Schmerzensgeldtabelle

Das Gericht muss bei der Bemessung der Schmerzensgeldhöhe neben den individuellen Bedingungen des konkreten Einzelfalls auch die Geldentwertung (Inflation) berücksichtigen.

Beispiel für die Inflationsbereinigung:

Im Jahre 1989 wurde einem Patient wegen des fehlerhaften Einsatzes einer Hüftgelenksprothese ein Schmerzensgeld i. H. v. 8.000,00 DM zugesprochen (vgl. OLG Köln, Urt. v. 15.02.1989 – 27 U 144/88), was (etwa) 4.000,00 € wären. Bei Berücksichtigung der Geldentwertung hätte der Patient im Jahre 2014 (etwa) 6.300,00 € bekommen.

 

In den aufgeführten Tabellen wurde darauf verzichtet, eine Anpassung der Schmerzensgeldhöhe hinsichtlich der Inflation vorzunehmen, weil es aufgrund der Tatsache, dass die Tabellen noch nicht abgeschlossen sind, einen erheblichen Aufwand bedeuten würde, die Beträge von Jahr zu Jahr neu zu berechnen. Die Beträge werden so aufgeführt, wie sie zum Zeitpunkt der Urteile oder Beschlüsse zugesprochen wurden – sie werden lediglich gänzlich in Euro umgerechnet.

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